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Irland – Eine Backpacking-Tour

by Aurelia-

Ich bin wieder da! Zurück aus dem ersten und längsten Urlaub seit einer Ewigkeit und es war toll und anstrengend zugleich.

Natürlich möchte ich euch ein wenig an den Erinnerungen an diese Reise teilhaben lassen. Zehn Tage sind wir zu viert durch Kerry gewandert, haben die wunderschöne Landschaft genossen und ein wenig in die irische Kultur geschnuppert.

Gelandet sind wir am Kerry Airport, einem wirklich winzigen Flughafen, von dort ging es dann per Taxi nach Glenbeigh ins B&B. Auf dieser Fahrt durften wir schon die Herzlichkeit der Iren erleben, denn unser Taxifahrer Denis unterhielt uns mit Sprachtests, bei denen wir unser Englisch auf die Probe stellen konnten und wir diskutierten lebhaft über Bier und ob denn nun die Iren oder die Deutschen auf der richtigen Straßenseite fahren würden.

Von Glenbeigh führte unser Weg über malerische, aber auch anstrengende 28km nach Cahersivieen. Ich glaube meine Beine und Füße waren selten so müde. Abends fielen wir  dann wie Steine in unsere Betten. Am nächsten Morgen ging es dann auch schon weiter nach Portmagee, diesmal nicht bei schönem, sonnigen Wetter, sondern bei Sturm und Regen, der uns manchmal buchstäblich von den Füßen riss. Aber wir haben uns bis einige Kilometer vor Portmagee da durchgekämpft, immer wieder angefeuert von Einheimischen, die uns aus den vorbeifahrenden Autos einen Thumbs Up mit auf den Weg gaben. Irgendwann nahmen wir aber dann doch das Angebot einer netten Dame an, die uns die letzten 5km bis Portmagee mitnahm.

An diesem Abend ließen wir uns Fish and Chips im Pub schmecken und beschlossen in dieser Stadt einen Tag zu bleiben, um wieder etwas Energie zu tanken.

Schließlich führte unser weiterer Weg an den folgenden Tagen uns über Ballinskellings nach Waterville, vorbei an einer Schokoladenfabrik (Skellings), traumhaften Stränden, Steilküsten und grünen Hügeln mit vielen Kühen, Pferden und Schafen. Bis hier hin hatten wir die Strecke zu Fuß bestritten. Backpacking ist in dieser Gegend überhaupt kein Problem, denn entlang der bekannten Wanderwege, Kerry Way und Skelling Way, gibt es massig Hotels und gemütliche B&Bs, in denen man spontan übernachten kann.

Zurück in Richtung Flughafen ging es dann aber mit dem Bus und zwar nach Killarney. Hier haben wir unsere letzten drei Tage verbracht und Tagestouren in die umliegende Gegend gemacht, zum Ross Castle, Mockross House, Farm und Abbey.

Meine Souvenir-Kiste:

Ich liebe es mir aus Urlauben Erinnerungsstücke mitzubringen. Allerdings ist meine persönliche Maßgabe dabei, nicht einfach in einen Shop zu spazieren und mir einfach blind irgendetwas zu kaufen, was schon hunderte Touristen vor mir gekauft haben, sondern die Gegenstände müssen immer ein bisschen Bedeutung und Geschichte für mich persönlich haben.

Aus diesem Urlaub habe ich vier Gegenstände mitgebracht:

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1. Eine Halskette mit irischem Kleeblatt

Zugegeben bekommt man die in den irischen Souvenirläden, die jedoch hat mir mein Freund nach einem wunderbaren Tag zu zweit gekauft, weshalb sie für mich etwas besonderes ist und mich immer an unseren ersten gemeinsamen Urlaub erinnern wird.

2. Eine Mütze

Sie stammt aus einem der Woll-Shops in Killarney. Ich bin so gut wie die gesamte Zeit in Irland mit einer meiner Mützen von Zuhause auf dem Kopf herumgelaufen, weil ich es einfach unangenehm finde, wenn mir der Wind den ganzen Tag direkt in die Ohren bläst. Da ich außerdem ein riesen Fan von schöner Merinowolle bin, gab es für mich in Killarney zum Abschluss eine modische neue Merino-Mütze in meiner Lieblingsfarbe Rot.

3. Ein kleiner Stein

Jetzt kommt das schon etwas ungewöhnlichere Souvenir. Ich habe den ihn in Waterville aufgesammelt, dem Ende unserer Fußwegstrecke. Mein Freund und ich hatten uns dort am Strand aus den großen Steinen dort einen gemütlichen, etwas windgeschützten Sitzplatz gebastelt, haben gepicknickt und aufs Wasser geschaut. Für mich ist der kleine Stein also eine sehr schöne Erinnerung an die gemeinsame Zeit dort.

4. Ein Wirbelknochen

Mein liebstes und ungewöhnlichstes Mitbringsel, das von einem der Strände auf unserem Weg von Ballinskellings nach Waterville stammt. Gefunden habe nicht ich ihn, sondern mein Freund. Irgendwann kam von ihm auf der Wanderung der Ruf: „Hey! Voodoo-Hexe!?“ und als ich mich umdrehte hatte er diesen Wirbel in der Hand, der zwischen Steinen und Algen gelegen hatte. Er ist einfach toll und wird ein tolles und sehr besonderes Detail einer meiner nächsten Gewandungen werden. Mich würde wirklich interessieren zu welchem Tier der einmal gehört hat…

Abschließend kann ich nur sagen: Irland ist ein traumhaft schönes Land! Das ist zwar keine neue Information, aber schlicht und einfach wahr. Ich werde mit Sicherheit bald möglichst wieder dorthin reisen.

Jetzt ist aber genug geredet worden, genießt die Bilder! 🙂

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