Allgemein, DIY, Tipps und Tricks

Meine 11 Must-Haves im Nähkästchen

by Aurelia-

Das Nähkästchen ist ein ständiger Begleiter beim Nähen, der all jene Dinge beinhaltet, die man zum Arbeiten braucht. Mit der Zeit sammeln sich darin etliche Sachen an, aber es hat sich gezeigt, dass es einige Utensilien gibt, die einen „Ohne die geht gar nichts“-Status für mich inne haben, sozusagen die Nähkästchen Grundausstattung, die man ständig nutzt und die einfach nicht fehlen darf.

Welche Gegenstände das sind, erfahrt ihr jetzt.


img_1369-bearbeitet-u-beschriftet-kopie

1. Box mit Unterfadenspulen

Unterfadenspulen braucht jeder für seine Nähmaschine. Ob nun aus Metall oder Kunstoff, klein oder groß, das hängt von der jeweiligen Maschine ab. In jedem Fall ist es  sinnvoll sich mehrere Spulen anzuschaffen, um verschiedene Farben aufspulen zu können.

Damit man diese Spulen ordentlich lagern kann ohne, dass sich die aufgespulten Fäden verheddern und sich wieder abspulen, empfiehlt sich eine Unterfadenspulen-Box. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen zu kaufen und mit verschiedenen Spulen. Meine enthält 25 Spulen, womit ich wunderbar auskomme.

2. Große Garnrollen in den wichtigsten Farben

Neben den Garnrollen, die man farblich passend zu den einzelnen Projekten kauft, gibt es ein paar Garn-Farben, die man ständig braucht, bei mir sind das Schwarz, Weiß und Dunkelrot. Ich bin mittlerweile dazu übergegangen von diesen Farben nicht mehr die 200m Spulen zu kaufen, da die einfach zu schnell leer sind. Davon kaufe ich nur noch Rollen ab 500m Lauflänge.

3. Stecknadeln und magnetisches Stecknadelkissen

Stecknadeln, warum man die braucht, dazu muss ich wohl nichts sagen. Was ich aber außerdem nicht missen möchte, ist mein magnetisches Nadelkissen. Es beschleunigt das Nadelaufsammeln erheblich und es gehen wesentlich weniger Stecknadeln auf dem Boden verloren.

4. Schneiderkreide

Um auf Stoffen Markierungen zu machen, die später auch wieder löschbar sind, dafür ist eine Schneiderkreide unerlässlich.

5. Fingerhut

Absolut klasse, wenn man etwas mit der Hand nähen muss, denn er schützt die Fingerspitzen vor Nadelstichen. Ich habe lange versucht mit den klassischen Metallfingerhüten zu arbeiten, habe die aber nie wirklich leiden können, da ich mit ihnen einfach kein Gefühl mehr für Nadel und Faden habe. Deswegen ist bei mir dieser flexiblere und ergonomische Fingerhut eingezogen.

6. Auftrenner

Besonders, wenn man mit dem Nähen gerade erst anfängt, wird der Auftrenner eines der am häufigsten benutzten Werkzeuge sein. In der Regel ist einer im Lieferumfang der Nähmaschine enthalten. Ich habe mir allerdings einen gekauft, der etwas besser in der Hand liegt.

Wichtig bei Auftrennen ist außerdem, dass sie scharf sind. Denn schneiden sie nicht richtig, erhöht sich das Risiko, dass man sich beim Versuch sie zu benutzen verletzt.

7. Druckknöpfe und Verschlusshäkchen

Für diese kleinen Freunde gibt es unzählige Verwendungsmöglichkeiten und es ist immer praktisch sie spontan zur Hand zu haben, wenn man etwas zusätzlich fixieren möchte.

8. Heftfaden

Manchmal sind Stecknadeln einfach zu unflexibel, besonders wenn man die Passform einer Näharbeit erst einmal testen möchte, bevor man mit der Maschine näht. Da ist es praktisch die einzelnen Teile zunächst mit einem leicht reißbaren Heftfaden per Hand zusammenzunähen, denn dieser lässt sich später mit etwas Zug wieder entfernen.

9. Maßbänder

Ob zum Abmessen der eigenen Körpermaße oder zum Messen an der Näharbeit, ein unerlässliches Werkzeug.

10. Nähnadeln

Nicht alles kann man mit der normalen Nähmaschine nähen. Manchmal bekommt man die schönsten Ergebnisse eben mit einer Handnaht, beispielsweise wenn man einen Rocksaum umnähen möchte ohne eine sichtbare Naht zu erhalten. Dafür, aber auch fürs Heften mit dem Heftfaden, benötigt man eine Nähnadel.

Deswegen habe ich in meinem Nähkästchen immer ein kleines Set mit verschiedenen Arten von Nadeln (Nähnadeln, Sticknadeln, Perlnadeln…).

11. Scheren

Das wichtigste Zuschneidewerkzeug! 😉 Wichtig ist, dass man eine Schere speziell nur für Stoff reserviert. Denn schneidet man damit Papier, wird sie schnell stumpf und man kann mit ihr keine ordentlichen Schnitte mehr machen, was einem im schlimmsten Fall den Stoff ruiniert.

Deshalb seht ihr hier meine drei wichtigsten Scheren:

  • Stick-/Fadenschere (links): besonders praktisch um überschüssige Fäden an den Nähten zurückzuschneiden
  • Stoffschere (mitte): ausschließlich für den Zuschnitt
  • Papierschere (rechts): zum (Aus-)Schneiden der Schnittbögen

042 Was darf in eurem Nähkästchen nicht fehlen?   Schreib es mir doch in die Kommentare!

Habt noch einen kreativen Tag!

2 Comments

  1. Heidi

    Ich habe auch ein Nähkästchen, und als Mutter von zwei Kindern ist es für mich unersetzlich. Natürlich dürfen bei mir die Nähnadel nicht fehlen 🙂

    Liebe Grüße
    Heidi

    07 . Okt . 2016
    • Aurelia C.

      Das glaube ich gerne, da gibt es bestimmt immer genug zu tun

      08 . Okt . 2016

Leave A Comment

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*